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Chronik eines Umbaus

Die erste Bauetappe mit der Sanierung der Gebäudehülle wurde Ende 2017 abgeschlossen. Nach einer intensiven Planungsetappe im 2018, Abbrucharbeiten Ende 2018 und einer Vorbereitungsphase anfangs 2019, konnte im Juni 2019 endlich der komplexe Innenausbau beginnen, der grundsätzlich von unten nach oben verläuft. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich der folgenden direkten Links bedienen: Werkraum, Foyer, Wohnraum, Keller.
Die Finanzierung des Bauprojekts im Umfang von rund Fr. 4 Mio erfolgt durch Baukredite, Aufstockung des Aktienkapitals, mit Spenden von gemeinnützigen Institutionen, Privatspenden sowie zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen. Noch besteht ein Investitionsbedarf von ca. Fr. 1’000’000.
Die Freilegung der alten Bausubstanz im Verlaufe der Sanierungsarbeiten hat die bereits erfolgten Analysen zur Baugeschichte und die Angaben aus dem Inventar der Denkmalpflege weiter bestätigt. Der ursprüngliche, rechteckige Bau (Jahr 1523) war ein reines Lagergebäude und war bis zum Dach hin offen. Er war um einiges kleiner als das heutige Gebäude. Unklar ist, ob gegen die Kirche hin ein Wohnteil angebaut war.

Bereits 1560 wurde der Bau um einen Wohnteil mit Keller nach Osten (Richtung Hohaus) und Norden (Richtung Strasse) hin erweitert. Ab diesem Zeitpunkt kann auf eine repräsentative Nutzung mit herrschaftlichem Anspruch der Wohnung im Nordbereich (Erdgeschoss) geschlossen werden. Diese Annahme wird durch die dreiteiligen Staffelfenster (Nordfassade) mit gemauerter Sitzbank sowie die diversen handwerklich für die damalige Zeit aufwändig gearbeiteten Details in Türstürzen, bei Trägern und Säulen gestützt.

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