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Stand der Dinge

Nach Abschluss der äusseren Sanierungsarbeiten Ende 2017, konnte im Laufe des Jahres 2018 die komplexe Planung der inneren Umbau- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. Ende 2018 begann die Bauphase zwei mit Abbrucharbeiten, sodass im Juni 2019 die Bauarbeiten erneut aufgenommen werden konnten. Der Fokus liegt nun auf dem Innenausbau.
Im gesamten Gebäude muss die Haustechnik, wie Abwasserleitungen, Wärme-, Wasserverteilung, elektrische Leitungen und Lüftungsanlagen neu erstellt werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Brandschutz, was sich insbesondere bei den Decken niederschlägt. Die scheinbaren Widersprüche – etwa Denkmalschutz, zeitgemässe Haustechnik, adäquaten Schallschutz und die Sicherheit des Brandschutzes – wurden im intensiven Planungsprozess und durch konstruktive Verhandlungen weitgehend gelöst.
Die Planungsentscheidungen wurde mittels Sondagen und Freilegen von Konstruktionen gestützt. Dabei zeigte sich, dass ursprünglich gewünschte Mauerdurchbrüche in historischem Mauerwerk verlegt oder gar weggelassen werden. Die schützenswerten Grundkonstruktionen sind örtlich zu ertüchtigen und durch statische Massnahmen, infolge der neuen Anforderungen, zu verstärken und gerichtet abzuleiten.