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Stand der Dinge

Heute, zu Beginn 2020, ist der Rohbau weit fortgeschritten und bis ins Obergeschoss, mit Priorisierung auf den Wohnbereich, fast abgeschlossen. Sämtliche schadhaften und zerstörten Konstruktionen sind mittlerweile entdeckt und instand gestellt worden. Inzwischen sind die Fenster montiert. Die Wahl der Materialien, Farben und Beleuchtung werden überprüft und definitiv bestimmt. Letzte planerische Anpassungen an Küchen, Nassräume und Ausbauten werden vorgenommen. Bauökologische Überlegungen stehen im Vordergrund, wobei wir die besten Kompromisse zwischen Ökologie, Kosten und Nutzen suchen. Das Chloster3, als komplexes Gebäude, stellt alle Beteiligten vor immer wieder neue Herausforderungen, die oft an die Grenze der Machbarkeit stossen.

2018 & 2019
Nach Abschluss der äusseren Sanierungsarbeiten Ende 2017 wurde im Laufe des Jahres 2018 die komplexe Planung der inneren Umbau- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Ende 2018 begann die 2. Bauphase mit Abbrucharbeiten.
Im Juni 2019 wurden die Bauarbeiten erneut aufgenommen mit Fokus auf dem Innenausbau. Im gesamten Gebäude musste die Haustechnik neu erstellt werden. Ein besonderes Augenmerk galt dem Brandschutz, was sich insbesondere bei den Decken niederschlug. Gegensätzliche Anforderungen wie Denkmalschutz, zeitgemässe Haustechnik, adäquater Schallschutz und Brandschutzmassnahmen wurden in einem intensiven Planungsprozess mit konstruktiven Verhandlungen weitgehend in Einklang zueinander gebracht. Die Planungsentscheidungen wurde aufgrund von Sondagen und Freilegen von Konstruktionen gefällt. In der Folge mussten ursprünglich gewünschte Mauerdurchbrüche im historischen Mauerwerk verlegt oder gar weggelassen werden.