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Alte Räume – neue Nutzung

Im Werkhaus Chloster3 entsteht die Infrastruktur, die die Stiftung für die Erfüllung ihrer anspruchsvollen Aufgaben braucht.
Heute (Ende 2021) ist der Wohnteil bezugsbereit und teilweise bereits belegt.
Die Fertigstellung der Werk- und Verarbeitungsräume wird noch Zeit nehmen, da uns hier beträchtliche Mittel fehlen.
Es ist eine grosse Herausforderung, ein historisches Gebäude aus dem 16. Jhdt., das während mehreren Jahrhunderten gewachsen ist, unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anliegen zu renovieren und zugleich im Hinblick auf eine neue Nutzung umzugestalten. Da die Umweltbildungsangebote der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen, entstand das Konzept einer gemeinnützig-öffentlichen Nutzung: Der Wohnraum steht Menschen mit Beeinträchtigungen oder in Krisensituationen zur Verfügung. Die Versammlungs-, Werk- und Seminarräume werden sowohl für eigene Zwecke als auch im Rahmen von öffentlichen Bildungsangeboten oder Veranstaltungen genutzt.

Chloster3 mit seiner renovierten Fassade wertet das bereits geschützte Ortsbild von Berg am Irchel nochmals wesentlich auf.

In der Amtsstube der Zehnten-Annahmestelle mit dem prominenten grünen Kachelofen amtete der Probst und nahm den Zehnten der Bauern entgegen. Hier entsteht eine Wohnung.

Ursprünglich war hier die Trotte, um vom Zehnten der Bauern den Wein für das Chloster Rheinau zu keltern. Später richtete sich eine Drechslerei ein. Neu entsteht hier ein Werkraum mit zweckmässig eingerichteter Werstatt.

Oberhalb des Werkraums ist ein Seminarraum geplant, wo auch Gruppen wie Schulklassen, Kursteilnehmer oder Gäste an einer Veranstaltung verpflegt werden können.

Grundrisse

Mit der Farbgebung wird die Aufteilung in öffentlich nutzbaren Werk- und Veranstaltungsraum sowie Wohnraum gut ersichtlich, die sich vom Erdgeschoss durch Ober- und Dachgeschoss zieht.

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