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Alte Räume – neue Nutzung

Es ist eine grosse Herausforderung, ein historisches Gebäude aus dem 16. Jh., das während mehreren Jahrhunderten gewachsen ist, unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anliegen zu renovieren und zugleich im Hinblick auf eine neue Nutzung umzugestalten. Ernst Zollinger, Architekt aus Winterthur mit viel Erfahrung und Kompetenz in der Handhabe denkmalwürdiger Bauten, kümmerte sich um die Planung. Da das Werkhaus Chloster3 auch wirtschaftlich tragbar werden soll, entstand das Konzept einer öffentlich-privaten Nutzung: Öffentliche Versammlungs-, Werk- und Seminarräume können sowohl für eigene Zwecke als auch fremdvermietet oder im Rahmen von Kursen genutzt werden. Daneben entsteht Wohnraum, der laufend Mieteinnahmen erwirtschaftet. Beim Umbau wird die ursprüngliche Raumaufteilung in Wohn- und Gewerberaum weitgehend respektiert.

Chloster3 mit seiner renovierten Fassade wertet das bereits geschützte Ortsbild von Berg am Irchel nochmals wesentlich auf.

In der Amtsstube der Zehnten-Annahmestelle mit dem prominenten grünen Kachelofen amtete der Probst und nahm den Zehnten der Bauern entgegen. Hier entsteht eine Wohnung.

Ursprünglich war hier die Trotte, um vom Zehnten der Bauern den Wein für das Chloster Rheinau zu keltern. Später richtete sich eine Drechslerei ein. Neu entsteht hier ein Werkraum mit zweckmässig eingerichteter Werstatt.

Oberhalb des Werkraums ist ein Seminarraum geplant, wo auch Gruppen wie Schulklassen, Kursteilnehmer oder Gäste an einer Veranstaltung verpflegt werden können.

Grundrisse

Mit der Farbgebung wird die Aufteilung in öffentlich nutzbaren Werk- und Veranstaltungsraum sowie Wohnraum gut ersichtlich, die sich vom Erdgeschoss durch Ober- und Dachgeschoss zieht.

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